Therapiebegleitung:
- Breast Care Nurse: Bindeglied und Ansprechpartner zwischen den unterschiedlichen Diagnostik- und Therapieschritten.
- Physiotherapie: Sinn und Ablauf, Handzettel
- Psychoonkologie: warum, Aufgaben, Kontaktmöglichkeiten, Teamaktivitäten
- Sozialdienst: warum, Aufgaben, Kontaktmöglichkeiten
- Selbsthilfegruppe: warum, Kontaktmöglichkeiten
- Schmerztherpie: wann, wie
- Palliativmedizin: was, wo, wie

- Station 11
Eine Breast Care Nurse ist eine Pflegeexpertin für Brustkrebserkrankungen. Sie ist für unsere Patienten Bindeglied und Ansprechpartner während den unterschiedlichen Diagnostik- und Therapieschritten. Zusammen mit unserer Psychoonkologin fungiert sie als kompetentes Duo während der Klinikaufenthalte und darüber hinaus.
Die Kontaktaufnahme wird bereits bei Ihrer Erstvorstellung in der Sprechstunde angestrebt. Jederzeit während Diagnostik und Therapie ist ein Kontakt oder Hilfestellungen kurzfristig möglich.
In Ihrer Funktion als onkologische Fachschwester wurde unter Ihrer Führung ein spezieller onkologischer Pflegestandard erarbeitet und etabliert.
Eine Vollständige Wiederherstellung der Beweglichkeit nach einer Operation ist das Wesentliche Aufgabengebiet der Physiotherapie. Dies ist Grundvoraussetzung um selbstständig zu Hause und im Arbeitsalltag wieder zurechtzukommen.
Während des stationären Aufenthaltes werden sie täglich im Krankenzimmer besucht. Gemeinsam werden Übungen zur Wiederherstellung der Beweglichkeit eingeübt und die richtige Durchführung überwacht. Hilfsmittel und Gruppenarbeit ergänzen das Therapieangebot. Informationsmaterial zur Lymphödemprophylaxe und den praktischen Übungen wird jeder Patientin zur Verfügung gestellt.
Neben der Unversehrtheit des Körpers kann eine Brustkrebserkrankung auch die Unversehrtheit der Seele nach sich ziehen. Der Weg aus dieser Verzweiflung und Niedergeschlagenheit kann schwierig sein. Die Psychoonkologie bietet Hilfe, um Ihr seelisches Gleichgewicht wiederzuerlangen. Unsere Psychoonkologin ist täglich vor Ort und bietet Ihnen Hilfe an. Aber auch nach abgeschlossener Therapie besteht die Möglichkeit über unser mit Ihr und Betroffen im Austausch zu bleiben. Ein Kontakt ist über uns oder Per Telefon oder Email jederzeit möglich.
Nach abgeschlossener Therapie ist eine AHB (Anschlussheilbehandlung) bzw. Kur hilfreich, um wieder in das Alltagsleben zu finden. Unser Sozialdienst stellt für Sie die Anträge und sucht eine geeignete Einrichtung mit Ihnen aus. Darüber hinaus managt er die Formalitäten bezüglich des Behindertenausweises.
Wir unterstützen den Kontakt zu Selbsthilfegruppen. Mitglieder stellen sich im Rahmen unserer Patientenveranstaltungen persönlich vor. Eine Kontaktaufnahme ist jedoch auf Nachfrage jederzeit möglich.
Sollten postoperativ oder im Verlauf der Erkrankung Schmerzen auftreten, ist über unsere Anästhesisten ein Schmerzkonzept etabliert. Dies richtet sich nach den Grundsätzen der WHO. Nach Bedarf ist kurzfristig, täglich nach Anforderung die Erstellung eines Schmerz-Therapie-Plans etabliert.
Als eine Besonderheit haben wir seit 3 Jahren eine Palliativstation eingerichtet. Dies ist in nur wenigen Krankenhäusern der Fall.







