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Veröffentlichungsdatum: 27.10.11

Land Hessen bewilligt 2.130.000 € an Fördergeldern für den Bau einer neuen Strahlentherapie am St. Marienkrankenhaus

 

Übergabe des Bewilligungsbescheides durch die Staatssekretärin des HSM Frau Müller-Kleppe

Das St. Marienkrankenhaus baut im nächsten Jahr ein Strahlentherapiegebäude der modernsten Art. „Patienten werden in Zukunft nicht mehr in den Keller für eine Bestrahlung gehen müssen sondern werden mit Tageslicht und einem farbenfrohen Ambiente empfangen. Neue etablierte Spitzentechnologie wird dann durch moderne Architektur sichtbar und erlebbar.“ erklärt Herr Dr. Eberlein der Ltd. Arzt der Strahlentherapie am St. Marienkrankenhaus.

Nachdem die bestehende Bausubstanz die geplanten tiefgreifenden Erneuerungen nicht zulassen, wird das völlig neue Strahlentherapiegebäude mit Hilfe der Fördermittel aus dem Hessischen Sozial- und Gesundheitsministerium in Höhe von 2,13 Mio € sowie erheblicher eigener Investitionsmittel auf dem Areal des St. Marienkrankenhauses entstehen. Geplant ist ein Neubau der zwei  Linearbeschleuniger der neuesten Bauart aufnehmen kann. Der Neubau wird vier Stockwerke und eine Fläche von ca. 1000 m2 umfassen und in 2012 Gestalt annehmen.

Mit der Erbauung des neuen Strahlenschutzbunkers,  wird auch genügend Platz für einen Linearbeschleuniger mit IMRT und IGRT geschaffen. „Bis zu drei Meter dicke Wände aus Stahlbeton werden den Linearbeschleuniger dann umgeben und für die nötige Strahlensicherheit sorgen.“ versichert Herr Dr. Eberlein, „der Strahlenschutzbunker selbst wird ca. 2500 Tonnen wiegen.“ fügt er ergänzend hinzu.

Durch die beschriebene Maßnahme wird das St. Marienkrankenhaus seinen Status als eines der führenden Krankenhäuser in der onkologischen Versorgung weiter festigen.

Die Staatssekretärin Frau Müller-Klepper, wird am Freitag dem 28.10.2011 den Bewilligungsbescheid über die Fördersumme von 2.130.000 €, persönlich an den Geschäftsführer der Katharina-Kasper gGmbH Herrn Walter Semmler überreichen.

Die Gesamtkosten für den Bau des Strahlenschutzbunkers einschließlich Linearbeschleuniger werden sich auf ca. 6 Mio. € belaufen.