Neuer Chefarzt der chirurgischen Klinik im St. Elisabethen-Krankenhaus
Bericht Neue Presse: Chefarzt Dr. med. Thorsten Morlang
Zum Mai 2009 hat Dr. med. Thorsten Morlang die Leitung der Chirurgischen Klinik am St. Elisabethen-Krankenhaus in Frankfurt-Bockenheim übernommen. Der 46-Jährige studierte in Frankfurt und absolvierte seine breite klinische Ausbildung in Heidelberg bei Professor Vogt-Moykopf und in Frankfurt-Höchst bei den Professoren Stelter und Dittmer, wo er nach langjähriger Tätigkeit zuletzt leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik war. Er hat die Zusatzqualifikation "Viszeralchirurgie" und "Unfallchirurgie" sowie "Notfallmedizin", eine heute selten gewordene, aber nach seiner Meinung umso wichtigere Kombination.
Mit Professor Stelter war er 1990 einer der Pioniere der mininmal-invasiven Chirurgie (MIC) und war seither immer an der Weiterentwicklung der Operationstechniken maßgeblich beteiligt. Dazu zählen die Stabilisierung der Wirbelsäule durch Brustkorb-Spiegelung (Thorakoskopie) und Zementierungstechniken (Vertebro- und Kyphoplastie) oder auch operative Zugangswegen durch natürliche Körperöffnungen (NOTES-Techniken), wie zum Beispiel der Gallenblasenentfernung durch die Scheide.
Ebenso Tumorchirurgie an der Lunge, Magen-Darm-Trakt, Leber und Bauchspeicheldrüse. Es sei heute immer wichtiger, nicht nur Organzentrist zu sein, sondern den Blick über den Rad des Fachbebietes hinaus zu richten, weil viele Patienten an Kombinationen aus mehreren Erkrankungen litten, sagt Thorsten Morlang. Für ihn stehe nicht nur die einzelne Erkrankung, sondern immer der Patient als ganzer Mensch im Mittelpunkt.
Er wolle der modernen, schonenden Hochleistungschirurgie am St. Elisabethen-Krankenhaus ein menschliches Gesicht geben, kündigte der neue Leiter der Chirurgischen Klinik an. Von den Mitarbeitern sei er sehr freundlich und offen, mit großer Bereitschaft zum "Anpacken", empfangen worden. Er fühle sich wohl am St. Elisabethen-Krankenhaus und sei überzeugt, mit seinem neu aufgestellten Team viel Gutes tun zu können.
Mit seiner Berufung als Visceral- und Unfallchirurg in Personalunion sei die Chirurgie am St. Elisabethen-Krankenhaus nun auch wieder von de Gesetzlichen Unfallversicherung zur Behandlung von Schul-, Berufs- und Wegeunfällen zugelassen (D-Arzt-Verfahren).
Unfallchiurgie
Eine wesentliche Aufgabe sei es, die Unfallchirurgie am St. Elisabethen-Krankenhaus wieder aufzubauen. Zum Spektrum gehört hier die Wiederherstellung bei allen Knochenbrüchen sowie bei Erkrankungen und Verletzungen von Weichteilen, Sehnen und Gelenken und die Versorgung von Wirbelsäuleninstabilitäten, sei diese durch Tumor/Metastasen bedingt.
Das weitere Angebot besteht aus Allgemein- und Visczeralchirurgie
Behandlung aller Erkrankungen - gut- und bösartiger - der Verdauungsorgane (Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeichelsdrüse, Galle, Milz, Darm, Enddarm), Eingeweidebrüche, Neurophysiologische Operationen bei krankhaftem Schwitzen (Hypernhidrosis, thsk. Sympathektomie), alle laparoskopischen Verfahren (MIC, NOTES), Proktologie
Endokrine Chirurgie
Behandlung vor Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse, der Nebenniere
Gefäßchirurgie
Behandlung von Venenleien, Durchblutungsstörungen: des Gehirns (Halsschlagader), der Arme Beine, Aneurysmen (Aussackungen der Schlagadern), Portimplantationen, Dialyseshunts, chronischen Wunden, schweren Weichteilinfektionen, VAC-Therapie
Seine knappe Freizeit verbringe der dreifache Familienvater gerne mit der Familie oder beim Klettern und Radfahren.







