Katharina-Kasper gGmbH auf gutem Weg: Neubauten optimieren Angebot
Im St. Elisabethen-Krankenhaus können wir bereits in diesem Jahr durch das Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes für Krankenhäuser mit dem Bau einer neuen Zentralapotheke beginnen. Bis Ende 2011 wird sie in Betrieb gehen.
Im St. Marienkrankenhaus werden wir am 20.07.2009 unseren "Neubau Eckgebäude" in Betrieb nehmen wo unsere Palliativstation sowie eine Pflegestation einziehen wird.
Weiter freuen wir uns, dass wir ebenfalls in diesem Jahr noch mit dem Umbau für die Aufstellung eines MRT`s (Magnetresonanztomographie) beginnen können.
MRT auch Kernspin-Tomographie genannt, ist eine diagnostische Technik zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe. Bei diesem technisch höchst aufwendigen Untersuchungsverfahren kommen keine Röntgenstrahlen und keine radioaktiven Stoffe zur Anwendung. Mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen ist eine exakte Darstellung der Organe und Gewebe möglich. Die hohe Empfindlichkeit auf umschriebene Wasseransammlungen gestattet eine exakte Darstellung von Entzündungen und andersartigen Prozessen, z.B. indirekter Nachweis von auf Röntgenaufnahmen nicht nachweisbaren Frakturen sowie eine präzise Gelenk- und Wirbelsäulendiagnostik. Nicht zuletzt kommt die MRT bei Gehirn- und Nervenerkrankungen sowie in der Tumordiagnostik zum Einsatz. Die Daten werden in einem Computer zu Schnittbildern der entsprechenden Körperregion verarbeitet.
Das technische Prinzip wurde 1946 von Felix Bloch (schweizer Physiker, *1905 +1983) und Edward Mills Purcell (amerikanischer Physiker *1912 +1997) unabhängig voneinander entdeckt und bald in Physik und Chemie angewandt. 1952 erhielten die beiden Wissenschaftler den Nobelpreis für ihre Entdeckung. Die Weiterentwicklung zu einer Technik in der Medizin wurde durch Paul Christian Lauterbur (amerikanischer Chemiker (*1929 +2007)) und Sir Peter Mansfield (britischer Physiker *1933) im Jahr 1973 vorangetrieben. Dafür bekamen sie 2003 den Nobelpreis für Medizin. In der Praxis verfügbar ist das Magnetresonanz-Verfahren seit 1984.






